Hintergründe
Anbei finden Sie Hintergrundinformationen zu dem Themenfeld Agrarsubventionen. Neben Tabellen und Grafiken über die Verteilung der EU-Agrarsubventionen finden Sie hier auch Analysen über die Auswirkungen der Subventionen innerhalb und außerhalb Europas, auf Umwelt- und Naturschutz, auf die bäuerliche Landwirtschaft und auf die Entwicklungsländer.

 

Statistiken und Grafiken

Verteilung der EU-Direktzahlungen in Deutschland in 2003 - Grafik
Quelle: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, pdf-Datei, 26 KB

Exportsubventionen in Deutschland in Euro (2000-2004) – Tabelle
Quelle: Hauptzollamt Jonas, pdf-Datei, 27 KB

Exportsubventionen in Deutschland in Euro (2004) – Grafik
Quelle: Hauptzollamt Jonas, pdf-Datei, 32 KB

Umweltmaßnahmen in der deutschen Landwirtschaft in Mio Euro, 2002
Quelle: WWF, pdf-Datei, 41 KB

 


Agrarsubventionen - die bäuerliche Perspektive

Direktzahlungen an Arbeit binden: Vorschlag der AbL
Artikel aus Unabhängige Bauernstimme, Juli 2006, pdf-Datei, 461 KB

Direktzahlungen in den Dienst von Arbeitsplätzen stellen - Soziale Anbindung der staatlichen Prämien an den Faktor Arbeit
Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Juni 2006, pdf-Datei, 41 KB

Die soziale Anbindung der Prämien-Zahlungen an den Faktor Arbeit jetzt durchsetzen!
Aufruf des Bundesvorstandes der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.
November 2005, pdf-Datei, 89 KB

 


Agrarsubventionen und ländliche Entwicklung

Zukunft der Ländlichen Entwicklung. Werden die Weichen richtig gestellt?
Präsentation: Martina Fleckenstein, Umweltstiftung WWF, Februar 2005, pdf-Datei, 3856 KB

 


Agrarsubventionen  - aus der Perspektive des Umwelt- und Naturschutzes

Gemeinsame Agrarpolitik – und was ist mit dem Naturschutz?
Tanja Dräger de Teran, März 2006, pdf-Datei, 93 KB

Projektstudie „Anmerkungen über die Umweltverträglichkeit des EU-Agrarhaushaltes"
Dezember 2002, pdf-Datei, 447 KB

Die Europäischen Strukturfonds - Hintergrund
September, pdf-datei, 97 KB
Peter Torkler


Agrarsubventionen im europäischen Kontext

Durchführungsbestimmungen für die Haushaltsordnung
VERORDNUNG (EG, EURATOM) Nr. 1995/2006 DES RATES
vom 13. Dezember 2006 zur Änderung der Verordnung (EG, Euratom) Nr. 1605/2002 über die Haushaltsordnung für den Gesamthaushaltsplan der Europäischen Gemeinschaften


Durchführungsverordnung für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)
VERORDNUNG (EG) Nr. 1974/2006 DER KOMMISSION
vom 15. Dezember 2006 mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 des Rates über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

Transparenzartikel:
Anhang VI, Informations - und Publizitätsmassnahmen zur Förderung aus dem ELER (Artikel 2.1)


Durchführungsverordnung für die Strukturfonds
VERORDNUNG (EG) Nr. 1828/2006 DER KOMMISSION
vom 8. Dezember 2006 zur Festlegung von Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 des Rates mit allgemeinen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds und den Kohäsionsfonds und der Verordnung (EG) Nr. 1080/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Transparenzartikel:
Artikel 7 Absatz 2 Buchstabe d

 

Europäische Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft
Webseiten der Mitgliedstaaten, auf denen Sie Informationen zu den Begünstigten der GAP-Zahlungen im Rahmen der geteilten Mittelverwaltung finden

Informationen zu den Begünstigten

 

"Die Menschen sollten wissen, wofür ihr Geld ausgegeben wird"
Interview mit: EU-Kommissarin Mariann Fischer Boel.
Frau Fischer Boel würde die nationalen Regierungen gerne dazu bewegen, dass sie offen legen, an welche landwirtschaftlichen Betriebe und Agrokonzerne das Geld aus den milliardenschweren EU-Töpfen fließt.
Inerview durchgeführt von:
Frankfurter Rundschau, 24. April 2006

 

EU-Kommissarin will Ende von Geheinmiskrämerei bei Agrarsubventionen
Meldung der Deutschen Presse Agentur, 23. April 2006

 

Größere Legitimität durch mehr Transparenz in EU-Angelegenheiten
"Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, Bescheid zu wissen" - so lautet die wichtigste Botschaft des Grünbuchs über die europäische Transparenzinitiative, das die Europäische Kommission am heutigen Tag angenommen hat.
Pressemitteilung der Europäischen Kommission
IP/06/562, 3. Mai 2006

Webseite zur Europäischen Transparenzinitiative

Webseite zur Konsultation des Grünbuches der Europäischen Transparenzinitiative

Grünbuch "Europäische Transparenzinitiative"
3. Mai 2006

 

10. August 2006
Brief der Transparenz-Initiative an die an der Ressortabstimmung zur Europäischen Transparenzintiative beteiligten Ministerien


3. August 2006
Transparenzbestimmungen in der EU-Haushaltsordnung
Einschätzung der Transparenzinitiative


Online-Aktion im Jahr 2006 (September bis November)

Kampagnenbild

Im September forderten 8.500 E-Mails von Campact-Aktiven Wirtschaftsminister Glos und Landwirtschaftsminister Seehofer auf, eine Richtlinie der EU-Kommission für mehr Transparenz über die EU-Agrarsubventionen nicht länger zu blockieren. Die Minister wollten eine Veröffentlichungspflicht erst ab einer Subventionszahlung von mehr als 2 Millionen Euro greifen lassen – womit faktisch alle Zahlungen ausgenommen worden wären. Wir hatten Erfolg: Glos und Seehofer gaben ihre Blockadehaltung auf. Jetzt haben sich EU-Kommission, EU-Rat und EU-Parlament endgültig auf die Transparenzrichtlinie geeinigt. Ab 2009 erhalten wir Bürger/innen Informationen darüber, wer wieviel von den jährlich 40 Mrd. Euro Agrarsubventionen erhält.

Mit diesen Informationen können wir weit besser als bisher Druck machen für eine Subventionierung der Landwirtschaft nach ökologischen und sozialen Kriterien. Leider bleiben von der Veröffentlichung allerdings wichtige Informationen ausgespart, die erst uns ein wirklich umfassendes Bild der Wirkung der Subventionen ermöglichen würden: Angaben wie die Größe der Betriebe, die Zahl der Beschäftigten oder die Einhaltung sozialer, ökologischer und Tierschutz-Kriterien. Ein weiterer Wehmutstropfen ist die Veröffentlichung der Informationen im Jahre 2009, obwohl dies in 2008 administrativ auch schon möglich gewesen wäre.

Trotz alledem: Ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Transparenz ist getan. Endlich dringen zumindest einige helle Lichtstrahlen ins Dunkel der Brüsseler Subventionspolitik ein. Allen Aktionsteilnehmer/innen sei nochmal für die Unterstützung gedankt.

Christoph Bautz, Campact

Informationen zur Online-Aktion: Tranpsarenz muss her


Agrarsubventionen im internationalen Kontext

Green but not Clean. Why a comprehensive review of Green Box subsidies is necessary
A joint NGO Briefing Paper – Actionaid International, Caritas Internationalis, CIDSE (Coopération Internationale pour le Développement et la Solidarité), Oxfam Internional. November 2005 , pdf-Datei, 137 KB, Englisch

EU-Agrarsubventionen und ihr Verhältnis zum WTO-Agrarabkommen
Tobias Reichert, Februar 2005, pdf-Datei, 119 KB

The Global Subsidy Initiative. The IISD Program for Transparency and Accountability in Public Expenditure
2005, pdf-Datei, 81 KB

 


Offenlegung der Subventionen in anderen EU-Mitgliedstaaten

The Common Agricultural Policy: Moment of Truth in France?
Pierre Boulanger, November 2005, pdf-Datei, 41 KB

Transparency Victorious
Pressemitteilung von der Groupe D'Economie Mondiale
17. März 2006, pdf-Datei, 31 KB

A flood of euros for irrigated fields
Policy Brief, Pierre Boulanger, January 2006, pdf-Datei, 41 KB


1. Dezember 2006
Die Transparenz-Initiative - Stand heute
Präsentation
Tanja Dräger de Teran
Referentin für internationale Agrarpolitik WWF Deutschland

27. November 2006
German Initiative for Transparency in EU Agricultural Subsidies
State of Play
Seminar on Who Benefits? The Distribution of Farm Payments in Germany:
Transparency and Beyond
The German Marshall Fund of the United States and the Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland

17. Juli 2006
Vortrag von Tanja Dräger de Teran, WWF
German Initiative for Transparency in EU Agricultural Subsidies
Diskussionveranstaltung "Transparency in the CAP", ausgerichtet durch farmsubsidy.org, International Press Center in Brüssel.